<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zur Marktvision: Online verkaufen</title>
	<atom:link href="http://blog.marktvision.info/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.marktvision.info</link>
	<description>Mein Blog Marktvision beleuchtet Gesichtspunkte eines ethisch wirksamen Marktverhaltens und bietet entsprechende Tips an.  Wer im Web erfolgreich verkaufen und die Grundwerte des Internet respektieren will, findet hier nützliche Anregung.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 12 Oct 2011 13:10:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Was zieht Menschen zum MLM?</title>
		<link>http://blog.marktvision.info/98/was-zieht-menschen-zum-mlm/</link>
		<comments>http://blog.marktvision.info/98/was-zieht-menschen-zum-mlm/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 13:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.marktvision.info/?p=98</guid>
		<description><![CDATA[In letzter Zeit hatte ich viele Kontakte mit Menschen, die seit geraumer Zeit in verschiedenen &#8220;Networks&#8221; ihr Glück versuchen, aber einfach nie einen Punkt erreichen, an dem sie über das Erreichte das Gefühl der Zufriedenheit, der Errungenschaft, oder des &#8220;endlich &#8230; <a href="http://blog.marktvision.info/98/was-zieht-menschen-zum-mlm/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit hatte ich viele Kontakte mit Menschen, die seit geraumer Zeit in verschiedenen &#8220;Networks&#8221; ihr Glück versuchen, aber einfach nie einen Punkt erreichen, an dem sie über das Erreichte das Gefühl der Zufriedenheit, der Errungenschaft, oder des &#8220;endlich angekommen-Seins&#8221; erfahren.</p>
<p>Ich fragte mich, wie das wohl dazu kommt, und holte so viele Informationen wie möglich aus meinen &#8220;Gesprächspartnern&#8221; heraus &#8211; was gar nicht leicht war. Denn mir wurde bald bewusst gemacht, dass die Menschen meist selbst gar keinen Schimmer haben, was mit ihnen geschieht.</p>
<p>Am Anfang steht immer der Gedanke, dass man schließlich Geld verdienen muss, um zu überleben. (Keine Frage, in unserer Gesellschaft braucht man Geld!) Vielleicht ist es nur ein Zufall, aber die meisten Menschen, mit denen ich zu tun habe, sind in Ihrer Geschichte an einem Punkt angelangt, wo sich alles ums Geld dreht &#8211; es einfach zu wenig da. Und sie haben die (traurige) Erfahrung gemacht, dass ihre bisherige Berufserfahrung sie nicht von dem Schicksal &#8211; in Geldnot zu sein &#8211; bewahren konnte.</p>
<p>Man beginnt sich umzuschauen, denn man hört und liest ja oft, dass das Internet ein Ort wäre, wo leicht Geld zu verdienen sei. Vielleicht zweifelt man anfangs, aber &#8230; je länger man sucht, desto weniger logisch erscheinen sie, die Zweifel. Wer sich hier umschaut, der stößt fast zwangsläufig auf Angebote, wo ein &#8220;Eigenbau-&#8221;Millionär die Leute einlädt, es ihm gleich zu tun. Er schildert in strahlenden Farben, entweder wie gut sein &#8220;Network&#8221; oder wie erfolgreich sein &#8220;System&#8221; sei. Und natürlich fehlt fast niemals die Versicherung, wenn er es konnte, dann kann es der Betrachter allemal.</p>
<p>Neuerdings zeichnet man im (beweiskräftigen) Video ein Bild vom Millionärsleben und den Luxus, der den Vortragenden umgibt. Oft sieht man Kontoauszüge und Schecks mit sehr hübschen Summen, die beweisen, dass der Mann von Dingen spricht, die er versteht. Oder irgend eine Abwandlung dieser Kulissen.</p>
<p>Solcher Art &#8220;gebadet&#8221; sieht man sich selbst durchaus in der Lage, es seinem &#8220;Vorbild&#8221; gleich zu tun &#8211; und kauft das beworbene System oder schreibt sich im gepriesenen Network ein. Man hat völlig vergessen, dass man selbst ja auch ein Mensch mit (vielleicht ganz anderen) Talenten, Erfahrung und Qualitäten ist, mit denen man die eigene Geschichte geschrieben hat! </p>
<p>Anscheinend blendet der Kontrast zwischen einerseits der quälenden beruflichen oder Erwerb-orientierten Erfahrung und andererseits den strahlenden Bildern des Erfolgreichen die Leute, dass sie auf sich selbst, auf ihre eigenen Qualitäten, Vorlieben und Wünsche, Neigungen und Fähigkeiten völlig &#8220;vergessen&#8221;. </p>
<p>Vielleicht geraten diese ganz und gar aus dem Blickfeld, weil das vor Augen geführte Bild so starken Reiz ausübt und allem anderen keine Raum mehr lässt. Und dann ist da ja der bohrende Zwang, über genug Geld zu verfügen. </p>
<p>Lange Zeit war mir unverständlich, wie jemand, der offensichtlich alles andere als &#8220;der typische Networker&#8221; ist, sich hartnäckig über Jahre hin immer wieder neuen &#8220;Networks&#8221; anschließt, um Geld zu investieren, das nie zurück kommt. Schließlich &#8230; wer die äußeren Insignien des Erfolgs trägt, kann nur Recht haben.</p>
<p>Heute aber scheint mir, dass unsere im Grund genommen den Menschen verachtende &#8220;schöne neue&#8221; Gesellschaft es geradezu darauf anlegt, die Massen in potemkinschen Zäunen gefangen zu halten und viel Aufwand zu treiben, sie immer schön da drin zu halten. Wie Milchvieh, das täglich gemolken wird oder Weidevieh bis zur Schlachtreife.</p>
<p>Man braucht ja nur mit wachem Verstand beobachten, wie die aktuelle &#8220;Finanzkrise&#8221; von den Verantwortlichen &#8220;verdogmatisiert&#8221; wird! Die Damen und Herren Entscheidungsträger scheinen der Überzeugung zu sein, dass &#8220;das Volk&#8221; keinen Hausverstand besitzt und sie einen Freibrief für Dummheit besitzen.</p>
<p>Wehe aber, es bricht da einer aus und besönne sich auf seine eigenes Leben! Ein eigenes, autonomes Leben zu gestalten, das auf den eigenen Fähigkeiten, Qualitäten, Wünschen, Neigungen und Zielen baut, scheint von allen &#8220;Hauptströmungen&#8221; als Pestilenz angesehen und mit allen Mitteln verhindert zu werden. </p>
<p>Obwohl &#8230; jede einschlägige Werbung betont, wie nahe man genau diesem Traum käme, würde man sich bloß &#8220;anpassen&#8221; und für das projizierte Ziel entscheiden. </p>
<p>Das &#8220;fremde Ziel&#8221; heißt, man tritt dem beworbenen Network (oder einer Lebensweise) bei oder man erwirbt das gepriesene System. Keiner der Anbieter fragt, wie es denn mit den eigenen Vorstellungen, Fähigkeiten und Neigungen steht, weil er ja weiß, dass das Verlangen nach viel Geld alles andere überdeckt. Erfolg zu haben heißt eben, sich die angebotenen Ziele zu eigen zu machen und Einsatz zu bringen &#8211; das habe der Anbietre ja selbst auch müssen!</p>
<p>Also stellt man die Aussicht, in dem beworbenen Network oder mit dem angebotenen System genau so viel Geld zu verdienen, so in den Vordergrund, dass der Blick auf alles andere einfach verstellt ist. Sehr viel Geld &#8230; nur in diesem Network, nur mit diesem System.</p>
<p>In Wahrheit wir man gehindert, ein eigenes Ziel zu verfolgen, aber an seiner Stelle in einen Traum versetzt, der so unwirklich ist wie der Gedanke, man könnte einfach dadurch, dass man den Erfolgreichen kopiert, selbst so erfolgreich werden. </p>
<p>Das &#8220;System des Erfolgreichen&#8221; besteht aber nur zum sehr geringen Teil aus dem, was er einem zu vermitteln sucht (oder was duplizierbar wäre), zum bedeutend größeren Teil aber in unsichtbaren &#8211; ja meist sogar ihm selbst nicht bewussten &#8211; Elementen, welche die Persönlichkeit des Erfolgreichen ausmachen &#8211; und oft genug gehört dazu seine ganze Lebensgeschichte.</p>
<p>Vor vielen Jahren habe ich einen Kurs für persönliche Entwicklung besucht, der einen für mich (damals) markantesten Grundsatz lehrte: Es ist die unverzichtbare Pflicht eines Menschen, seinen Verstand und seine Fähigkeiten einzusetzen, um ein Höchstmaß an Lust zu erfahren und Unlust weitestgehend zu vermeiden. </p>
<p>Damals habe ich (anfangs mühsam) verstehen gelernt, dass ich allein für mein Leben und mein Wohlergehen verantwortlich bin; und dass Eigenverantwortlichkeit und Wohlergehen ohne Selbsterkenntnis (und Sachverstand) nicht möglich sind. </p>
<p>Reichtum und Erfolg führen nicht zum Glücklichsein. Erfolg ist zwangsläufig die Folge einer Lebensführung, die das Glücklichsein zum Ziel hat. Und Reichtum ist dann recht relativ &#8211; aber auch materieller Reichtum ist dabei viel wahrscheinlicher als anders herum.</p>
<p>Das Leben an sich erfahren wir ja in Vielfalt, Schönheit, Freude, Lust, Vergnügen &#8230; und alles, was diesem zuwider läuft, erzeugt uns Schmerz &#8211; das ist nichts weiter als eine Vokabel des Lebens, mit dem es uns sagt: So nicht!</p>
<p>Im Grunde bin ich heute noch dankbar für diese Lektion, denn sie hat mich dazu gebracht, meine Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten immer nach dem zu erweitern, was meine Ziele verlangen. Meine Ziel waren immer jenseits der Grenzen dessen, was &#8220;jetzt&#8221; erreichbar war, bauten aber immer auf dem Wissen um meine Fähigkeiten, Neigungen und dem auf, was ich als meine &#8220;Berufung&#8221; spürte. </p>
<p>Und meine Ziele waren für mich immer die unerschöpfliche Quelle von Energie, die ich brauchte, um mich für meine Ziele einzusetzen und sie zu verwirklichen. (Ich hatte niemals ein Ziel wie etwa &#8220;bis zum Jahresende x habe ich 100.000 € auf meinem Bankkonto&#8221;)</p>
<p>Die wirklich interessante Erfahrung damit war einfach, dass mir diese Lebenshaltung immer genug Geld eingebracht hat und ich somit niemals anfällig geworden bin für Verlockungen, die mit meinen persönlichen Neigungen und Zielen nicht harmonierten. </p>
<p>Es mag der Eindruck entstehen, dass ich dem MLM gegenüber allzu kritisch bin. Doch wäre das an meiner Einstellung vorbei und nichts ins Ziel getroffen. &#8220;MLM&#8221; steht hier nur stellvetretend für eine Form der Werbung, die es darauf anlegt, den Verstand zu vernebeln. </p>
<p>Der Grundgedanke des MLM hat aber nichts davon, er scheint mir vielmehr ein durchaus lukratives Geschäftsmodell zu begründen &#8211; allerdings eines, das sehr leicht, sehr oft und sehr gründlich missbraucht wird. Ein lukratives Geschäftsmodell für jene, die darin Erfüllung finden, ein Leiden für jene, die damit Reichtum auf Kosten ihrer Erfüllung verfolgen.</p>
<p>Helmut W. Karl<br />
Copyright &copy; 2011</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.marktvision.info/98/was-zieht-menschen-zum-mlm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ethische Vermarktung und Verkauf im Web</title>
		<link>http://blog.marktvision.info/93/ethische-vermarktung-und-verkauf-im-web/</link>
		<comments>http://blog.marktvision.info/93/ethische-vermarktung-und-verkauf-im-web/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 14:15:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.marktvision.info/?p=93</guid>
		<description><![CDATA[Ethische Vermarktung und Verkauf im Web Heute erlaube ich mir mal, mit einem anscheinend völlig irrelevanten Thema zu beginnen, um zu einem der wesentlichsten Voraussetzungen für erfolgreiches Vermarkten im Web zu kommen. Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern &#8230; <a href="http://blog.marktvision.info/93/ethische-vermarktung-und-verkauf-im-web/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ethische Vermarktung und Verkauf im Web</strong></p>
<p>Heute erlaube ich mir mal, mit einem anscheinend völlig irrelevanten Thema zu beginnen, um zu einem der wesentlichsten Voraussetzungen für erfolgreiches Vermarkten im Web zu kommen.</p>
<p>Ich weiß nicht, wie es in anderen Ländern ist; ich lebe in Österreich, also knapp am ehemaligen &#8220;Eisernen Vorhang&#8221; nach Norden und Osten hin, sodass wir vielleicht eine Art Sonderstellung in der EU einnehmen. Und vielleicht danken wir die Beobachtung, von der ich hier berichten möchte, dieser Sonderstellung.</p>
<p>Als einige östliche Nachbarn in die EU aufgenommen wurden, erlebten wir hier in Wien &#8211; die Stadt liegt ja auch ziemlich östlich &#8211; fast eine Invasion von Bettlern jeden Alters und beiderlei Geschlechts. Sie waren überall anzutreffen: Auf und unter den Brücken der Stadt, in Fußgängerzonen, vor Einkaufszentren, in Parks und Ruhezonen usw., einfach überall. </p>
<p>Nun ist öffentliches Betteln in Österreich gesetzlich verboten, und es gab diverse Festnahmen, wieder Freilassungen, erneute Festnahme usw. Doch nicht lange und die Szene änderte sich. Die typisch Mitleid stimulierenden Bettler(innen) verschwanden rasch von den Straßen. </p>
<p>Und plötzlich tauchten vor buchstäblich jedem Supermarkt etwas fremdländisch aussehende Leute auf, die ein Hochglanzmagazin zum Kauf feilboten. Wer aus dem Supermarkt kam, konnte nicht anders, als einer ihm entgegen gestreckten, ein Magazin haltenden Hand zu begegnen, und ein geradebrechtes &#8220;Bitteschen&#8221; zu vernehmen. </p>
<p>Natürlich hatte niemand Interesse an dem Magazin, wer aber doch und sich erkundigen wollte, stieß auf verständnisloses Grinsen und ein unterwürfiges &#8220;Bitteschen&#8221; hinter der fuchtelnden Hand, vielleicht auch angedeutete Kopfknickse. Viele Supermarktkunden gaben einen Euro oder einen halben, ohne die Zeitschrift zu kaufen.</p>
<p>Was war geschehen? Hatten die offensichtlich herab gekommenen Bettler plötzlich gelernt, wie man sich einer fremden Kultur anpasst? Oder war da eine führende Hand, ein lenkender Kopf dahinter? Wer weiß.</p>
<p>Eines aber scheint sicher: Wer auch immer die Verantwortung für diese Erscheinung trug, er hatte erkannt, dass in diesem Land, in dieser Kultur, ein Grundsatz gilt: Etwas nehmen für etwas im Gegenzug geben. </p>
<p>Flugs hatte man also ein Magazin aus dem Boden gestampft und aus Bettlern &#8220;Straßenkolporteure&#8221; (so nennt man hier zu Lande die mobilen Zeitungsverkäufer) gemacht und angemeldet, und strategisch postiert. Alles völlig legal.</p>
<p>Ob das Magazin insgesamt ein Geschäft ist oder nicht, weiß ich nicht, es interessiert mich auch nicht sonderlich. Was mich aber schon interessiert, ist die parallele Erscheinung im Internet: </p>
<p>In den Kinderjahren des Internet machte des Gerücht die Runde, es gäbe jetzt einen &#8220;gesetzesfreien Raum&#8221;, in dem alles erlaubt wäre. Es war die Zeit der Hochblüte von &#8220;Schneeballsystemen&#8221; aller Art und vollgemüllten Mailboxen. </p>
<p>Dem zogen nach und nach einzelnen Nationen mit (m.E. völlig unnötigen!) Gesetzen zu Felde, und im Lauf der Zeit wurde eine der großartigsten Entwicklungen der Menschheit beschnitten und beschränkt, um angeblich &#8220;die Bürger zu schützen&#8221;. Dieser Prozess geht auch heute weiter, bis buchstäblich jeder Tastenanschlag aller Bürger in staatlichen Archiven registriert ist.</p>
<p>Zug um Zug wurden nun von ehemaligen Schneeballsystem-Schöpfern (Motto: &#8220;Viel Geld für nichts!&#8221; &#8211; lasst uns einfach Geld neu verteilen!) &#8220;völlig neuartige wertvolle Produkte&#8221; (in abgewandelten Systemem) verkauft, um den gesetzlichen Bestimmungen der meisten Länder gerecht zu werden. Was aber waren (und sind noch immer) diese solcher Art vertriebenen innovativen Produkte? </p>
<p>Zuerst musste das &#8220;ebook&#8221; herhalten. Dann wurden &#8220;Webaitautomaten&#8221; geschaffen, und so weiter. Jede Menge irgend welcher alten, uninteressanten und unbrauchbaren Texte wurden mit nettem Umschlagbild zum digitalen Buch (oder mit schönen Bildern zur Homepage) und mit &#8220;überzeugenden Argumenten&#8221; als &#8220;wertvolles Produkt&#8221; zum Kauf angeboten.</p>
<p>Die &#8220;guten Argumente&#8221; sind immer darauf angelegt, die Vernunft des Käufers zu umgehen und immer gestützt von &#8220;Zugaben&#8221;, deren Wertangaben etwa den zehnfachen Kaufpreis des &#8220;wertvollen Produktes&#8221; ausmachen. (Oktroyierte Logik: &#8220;Wie dumm muss einer sein, um eine Ware für 25 Euro NICHT zu kaufen, zu der er 250 Euro oben drauf geschenkt bekommt?&#8221; &#8211; Da werfe ich doch glatt die 25 Euro zu Fenster hinaus, nur um mir die 250 Euro an Land zu ziehen! Ich bin doch nicht blöd, Mann!)</p>
<p>Ich frage mich oft und ernsthaft, ob hinter diesen Beobachtungen nicht ein und der selbe &#8220;Kopf&#8221; steckt. Mit &#8220;Kopf&#8221; meine ich aber nicht den Körperteil, der das Hirn enthält und schützt, sondern den &#8220;Geist&#8221;, der das Hirn in solchen Köpfen ticken lässt. Und ich denke, wir könnten eine Lehre aus diesen Erscheinungen ziehen:</p>
<p>Wenn wir im Internet ein Geschäft betreiben wollen, sollten wir eine klare Vorstellung des Wertes haben, den wir im Gegenzug für das verlangte Geld übergeben. Wenn wir jedoch einen Pseudowert anbieten, dürfen wir uns nicht wundern, wenn uns Menschen als &#8220;verkleidete Bettler&#8221; oder &#8220;getarnte Betrüger&#8221; ansehen. Wer will schon so was sein?</p>
<p>Ich wünsche meinen Lesern fortwährend gute Geschäfte, treue, zufriedene Kunden und vor allem Freude und Genugtuung über die erbrachte Leistung!<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.marktvision.info/93/ethische-vermarktung-und-verkauf-im-web/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berufliche Arbeit und Unternehmensklima</title>
		<link>http://blog.marktvision.info/88/berufliche-arbeit-und-unternehmensklima-2/</link>
		<comments>http://blog.marktvision.info/88/berufliche-arbeit-und-unternehmensklima-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 18:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrifft: Marktvision]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.marktvision.info/?p=88</guid>
		<description><![CDATA[Wir verbringen in der Regel mehr Zeit am Arbeitsplatz, mit beruflichen Aufgaben befasst, als zu Hause und mit &#8220;lebendigen Aufgaben&#8221; befasst, wie etwa der Partnerschaft oder Familie. Ob das wünschenswert ist oder nicht, sei hier dahingestellt &#8211; für die meisten &#8230; <a href="http://blog.marktvision.info/88/berufliche-arbeit-und-unternehmensklima-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir verbringen in der Regel mehr Zeit am Arbeitsplatz, mit beruflichen Aufgaben befasst, als zu Hause und mit &#8220;lebendigen Aufgaben&#8221; befasst, wie etwa der Partnerschaft oder Familie. Ob das wünschenswert ist oder nicht, sei hier dahingestellt &#8211; für die meisten Menschen ist dies wohl eine Realität.</p>
<p>Unter dieser Gegebenheit halte ich deshalb die berufliche Arbeit als eine auf keinen Fall vernachlässigbare Aufgabe sowohl für den Einzelnen als auch für die Gemeinschaft. Wir können die berufliche Tätigkeit also als persönliche Aufgabe in der Gemeinschaft, in der wir leben, verstehen und Erfüllung in ihr finden. </p>
<p>Natürlich ist mir klar, dass ich damit dem Zeitgeist widerspreche und mir nicht nur Freunde mache, ja vielleicht sogar, dass manche Kreise mich belächeln und nicht ernst nehmen werden. Sei’s drum &#8230; ich nehme einfach mein Recht auf Meinungsäußerung wahr, ohne damit um Anerkennung zu buhlen.</p>
<p>Ich denke, dass Arbeit ein wichtiger, schöner und erfüllender Teil des individuellen Lebens sein kann, und dass wir sie so auffassen sollten. Zumindest kann ich feststellen, dass ich mein ganzes bisheriges Arbeitsleben so erfahren habe.</p>
<p>Wir können dadurch keinen Schaden davontragen, aber ungemein bereichert werden. Nicht das Geringste davon sollte als Aufforderung verstanden werden, der Arbeit mehr Bedeutung zu geben, als der Partnerschaft, Familie, oder der Erholung.</p>
<p>Ich meine, dass ein Mensch, der berufliche Arbeit ablehnt und meint, nur in der Freizeit zu wirklich leben, nur 2 Tage einer jeden Woche leben kann, und die restlichen 5 Tage der Woche darbt oder leidet &#8211; er verkürzt sein Leben um 5 Siebentel! (Mit Siebzig hat er mit dieser Vorstellung nur 20 Jahre gelebt, wenn er in unserer vorhandenen Gesellschaftform so lange existiert.)</p>
<p>Natürlich hat diese Münze auch eine Rückseite, nämlich die Seite der Unternehmen, in denen Menschen beruflich arbeiten. Wenn ein Unternehmen &#8211; oder seine Führung bzw. sein Management &#8211; meint, die darin arbeitenden Menschen seien Verschleißmaterial, dann beraubt diese Führung das Unternehmen seiner wichtigsten  Ressource, den freien und engagierten Menschen. </p>
<p>Umgekehrt vergeudet ein Mensch, der meint, hier ein Revier gefunden zu haben, das er verteidigen müsse, im Unternehmen viel mentale Energie und viel Zeit an Aktivitäten, die nur entsprechende Reaktionen provozieren und der Gemeinschaft schaden, ohne irgend jemanden wirklich zu nützen.<br />
In der Folge werden  sich im Umfeld solcher Personen Krankheits- und Fehleranfälligkeit, Unzufriedenheit und Feindseligkeiten häufen. Das Ganze wird früher oder später zum Teufelkreis, wenn die Störquelle nicht gefunden und die &#8220;Moral&#8221; der Belegschaft wieder gestärkt wird.</p>
<p>Wir erhalten eine gestörte Gemeinschaft, in der dem gemeinsamen Ziel viel Energie verloren geht und große Reibungsverluste hindern. Die Ergebnisse einer solchen Gemeinschaft sind weit weniger als optimal, und sie verliert auf Dauer Kunden oder zumindest die Zufriedenheit ihrer Kunden, und stirbt einen für alle qualvollen Tod.<br />
 <br />
Ein Mensch, der (schon um des eigenen Glückes willen) Erfüllung in seiner beruflichen Tätigkeit sucht, sollte also besser ein Unternehmen suchen, dessen Ziele und Aufgaben klar erklärt sind, so dass er sich damit identifizieren kann. Nur so kann man sich mit Überzeugung dafür einsetzen und begeistern.  </p>
<p>Er wird aus eigenen Stücken sein ganzes Können einbringen wollen und nicht nur für sich selbst Befriedigung finden, sondern auch für sein Umfeld mitreißend wirken und den gemeinsamen Erfolg fördern. </p>
<p>Die eigene Einstellung und Motivation ist auch eine Grundvoraussetzung für ein Arbeitsklima der individuellen Freiheit, welche für die tiefe und wahre Zufriedenheit über den eigenen Einsatz unbedingt erforderlich ist. Jede Form von Zwang, und sei er auch nur individuell empfunden, wirkt ihr entgegen.</p>
<p>Daher spielt die Orientierung der eigenen Teilaufgaben an der Gesamtaufgabe des Unternehmens eine tragende Rolle. Fehlt sie, dann entsteht ein Durcheinander von Kräftewirkungen, die sie sich gegenseitig teils mindern, teils ablenken und teils auslöschen oder gar in die Gegenrichtung wirken. Die individuelle Freiheit geht zumindest in der individuellen Wahrnehmung verloren.</p>
<p>Alle Kräfte sollten in die eine Richtung wirken, die durch die Ziele und Aufgaben des Unternehmens vorgegeben ist, mit denen man sicht identifiziert.  Genaue Kenntnis der eigenen Aufgaben im Unternehmen, ihr Verständnis und Wissen über ihren Anteil am Gesamtergebnis ist also für jeden Mitwirkenden von großer Bedeutung. </p>
<p>Auch hier sollten wir uns am großen Vorbild Natur orientieren: Die Milliarden von Zellen eines Organismus wirken im gesunden lebend Körper optimal zusammen und bringen gemeinsam Langlebigkeit und Produktivität hervor, weil in jeder einzelnen Zelle der &#8220;Bauplan des Ganzen&#8221; &#8211; also &#8220;das Gesamtergebnis&#8221; enthalten ist.</p>
<p>Damit der arbeitende Mensch gesund bleibt, ist es genau so wichtig, die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen und richtig einzusetzen, wie es für das gesunde Unternehmen wichtig ist, durch entsprechende Organisationsstruktur, Information, Instruktion und Führung für ein gesundes und produktives Betriebsklima zu sorgen. </p>
<p>Für Gesundheit und psychische Balance ist Anerkennung nötig, aber als Ziel des Einsatzes ebenso wenig geeignet, wie der finanzielle Erfolg. Die Anerkennung am Arbeitsplatz wächst für den Einzelnen aus seinem Beitrag am gemeinsamen Erfolg. Psychische Ausgeglichenheit und finanzieller Erfolg sind ein logisches Ergebnis des entsprechenden Einsatzes.</p>
<p>Zu wissen, dass man für eine Gemeinschaft wichtig und nützlich ist, wirkt sich förderlich auf Gesundheit und Lebenserwartung aus. Kommt man sich unnütz und überflüssig vor, läuft man Gefahr zu erkranken und früh zu sterben. Wer in einer Gemeinschaft eine befriedigende und nützliche Aufgabe erfüllen kann, zu der er sich &#8220;berufen&#8221; fühlt und für die er in Freiheit agieren kann, erfährt bedeutenden Gewinn für sein Leben und Erleben.</p>
<p>Ich denke, dass man aus dieser meiner &#8220;Unternehmensphilosophie&#8221; in Verbindung mit dem erklärten Ziel der &#8220;neuen Marktvision&#8221; leicht erkennt, dass es sehr lohnend sein kann, sich für diese Idee zu engagieren und vielleicht sogar eine Aufgabe im Gesamtprojekt zu übernehmen.<br />
 <br />
Natürlich existiert kein Unternehmen &#8220;Neue Marktversion&#8221;, sondern nur die Idee einer solchen. </p>
<p>Diese Idee zu verwirklichen wird aber einer Gemeinschaft  bedürfen, welche die hier geschilderten Werte kennt, anerkennt und lebt. Von meiner Seite ist die Gewähr vorhanden, dass dies die &#8220;Grundregeln&#8221; einer jeden gemeinschaftlichen Zusammenarbeit sind, auf die sich jeder Mitwirkende verlassen kann.</p>
<p>Copyright &copy; 2011, Helmut W. Karl (<a href="http://www.marktvision.info/wer_ich_bin.html" title="Urheber der neuen Marktvision ">Impressum</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.marktvision.info/88/berufliche-arbeit-und-unternehmensklima-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie ich mir unterstuetze Vermarktung vorstelle</title>
		<link>http://blog.marktvision.info/74/wie-ich-mir-unterstuetze-vermarktung-vorstelle/</link>
		<comments>http://blog.marktvision.info/74/wie-ich-mir-unterstuetze-vermarktung-vorstelle/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 14:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.marktvision.info/?p=74</guid>
		<description><![CDATA[Wie ich mir &#8220;unterstütze Vermarktung&#8221; vorstelle Angenommen, ich würde heute als Mensch im mittleren Alter durch äußere Umstände in ein Einkommenstief fallen &#8211; würde ich mir überlegen, das Internet zur Besserung meiner Lage zu nützen? Ja doch, gewiss! Vermutlich würde &#8230; <a href="http://blog.marktvision.info/74/wie-ich-mir-unterstuetze-vermarktung-vorstelle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie ich mir &#8220;unterstütze Vermarktung&#8221; vorstelle</strong></p>
<p>Angenommen, ich würde heute als Mensch im mittleren Alter durch äußere Umstände in ein Einkommenstief fallen &#8211; würde ich mir überlegen, das Internet zur Besserung meiner Lage zu nützen? Ja doch, gewiss!</p>
<p>Vermutlich würde ich überlegen, meine eigenen Dienste (Kenntnisse, Erfahrungen, Spezialwissen und -fertigkeiten) zu vermarkten, oder ich würde mir einen Lieferanten suchen, der etwas anbietet, mit dem ich mich genau so identifizieren kann wie mit meinen eigenen Leistungen. </p>
<p>Dieser Entscheidung würden vermutlich sorgfältige Recherchen vorausgehen &#8230; ich würde mich sehr gründlich im Internet umschauen. Allerdings würde ich in dieser Phase keinesfalls einschlägige Kaufempfehlungen aufgreifen &#8211; ganz egal, wie verlockend sie sein mögen. </p>
<p>Nein &#8211; ich würde untersuchen, was und auf welche Weise Güter (Leistungen oder Waren) aus meinen Interessensgebieten im Web angeboten wird. Vielleicht würde ich auch eine Menge Ideen notieren, die mir Erfolg versprechend erscheinen und beim Untersuchen auftauchen. </p>
<p><strong>Meine ersten Unterstützer sind also die Suchmaschinen im Web.</strong></p>
<p>Habe ich mich für ein Geschäftsfeld entschieden, dann würde ich mir Gedanken (und ein Konzept!) machen, wie ich das ausgewählte Gut der Öffentlichkeit präsentieren werde. Meine Notizen aus meinen Recherchen werden mir dabei nützlich sein. (Ein Konzept ist noch kein Plan!) </p>
<p>Mein nächster Schritt würde sein, meine Vorstellung von &#8220;idealen Verhältnissen&#8221; nieder zu schreiben &#8230; also das, wie mein Geschäft idealer Weise laufen würde. Dieses Papier wird mir in allen weiteren Planungen helfen, mein eigentliches Ziel nie aus den Augen zu verlieren.</p>
<p>Vielleicht habe ich zu diesem Zeitpunkt auch schon Skizzen und Konzepte, wie denn die Websait meines künftigen Geschäfts aussehen und was sie dem Besucher vermitteln wird. Aber unabhängig davon käme für mich jetzt der Schritt, mich mit den &#8220;Wirkungen unter der sichtbaren Oberfläche der Websait&#8221; zu befassen &#8230; auch wieder nur konzeptionell, noch nicht planend. Auf jeden Fall weiß ich zu diesem Zeitpunkt, was meine Website alles wird leisten müssen. </p>
<p><strong>Mein zweiter Unterstützer ist mein Websait-Lieferant, der &#8220;Hoster&#8221; bzw. der &#8220;Hostinganbieter&#8221; oder &#8220;Hostingprovider&#8221;</strong>.</p>
<p>Idealer Weise würde ich einen Anbieter auswählen, der alle Einrichtungen für die erwünschten Wirkungen mitliefert. Um ehrlich zu sein, ich hätte Horror vor dem Gedanken, ich müsste mir immer wieder geeignete Einrichtungen beschaffen. </p>
<p><strong>Meine Wunschliste an den Hoster</strong></p>
<p>Einen ganz besonderen Wunsch hätte ich noch an meinen Lieferanten: </p>
<p>Ich denke mir, dass ein Lieferant von &#8220;virtuellen Immobilien&#8221; ganz andere Einsichten und Erfahrungen hat als jemand wie ich, der ganz neu und unbedarft im Web auftritt. </p>
<p>Eine Menge der mühsamen Kleinarbeit, um eine neue Präsenz in die Öffentlichkeit hinauszutragen, könnte doch der Anbieter viel effizienter, und vor allem viel sicherer bewerkstelligen, als ich kleiner Anfänger. </p>
<p>Mein idealer Anbieter hätte also in der mir zur Verfügung gestellten &#8220;Immobilie&#8221; schon Vorkehrungen eingebaut, die mir diese Aufgaben vereinfachen oder fast ganz abnehmen.</p>
<p>Natürlich bliebe mir immer noch festzulegen, mit welchen Informationen meine Websait beispielsweise in Suchmaschinen eingetragen wird. Aber alles daraus Nachfolgende könnte mir doch sinnvoll entwickelte und mitgelieferte Software abnehmen. </p>
<p>Auch die Tatsache, dass meine neue Website den Betrieb aufgenommen hat, könnte mein Lieferant mit seinen Mitteln, seiner Expertise und Erfahrung viel besser und effizienter in die Öffentlichkeit tagen als ich. Auch dies wäre eine sehr willkommene Zusatzleistung! </p>
<p>Noch etwas könnte mir mein Lieferant abnehmen und auf höchstem professionellem Niveau erledigen: Jede Änderung in meiner Website, die ich künftig vornehme, wird unmittelbar nach Fertigstellung als Nachricht an alle wichtigen Stellen (wie etwa Suchmaschinen oder Kataloge) und Verteiler (wie etwa Nachrichtenagenturen) übermittelt. </p>
<p>Würde zudem noch &#8220;automatisch&#8221; eine Vernetzung mit anderen passenden Websaits von Kunden meines Anbieters geschehen, dann ist das Angebot nahezu perfekt. </p>
<p>Ich denke, dass &#8220;Software&#8221; (was ja soviel wie &#8220;leicht Formbares&#8221; heißt) so gut wie jede menschliche Handlungsfolge auf technischem Gebiet übernehmen kann, was also Möglichkeiten zu weitest gehender Automation eröffnet. Man müsste diese Möglichkeiten nur wirklich wahrnehmen!</p>
<p>Ist ein Lieferant, der seine Kunden so weitgehend unterstützt, und ihnen auch umfangreiches einschlägiges Trainingsmaterial bereitstellt, eine Utopie? Nein, so einen Anbieter gibt es bereits!</p>
<p>Ich wünsche Ihnen, geschätzter Leser, weitergehende Träume dessen, wie Sie sich Ihren idealen Websait-Lieferanten wünschen!</p>
<p>Helmut</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.marktvision.info/74/wie-ich-mir-unterstuetze-vermarktung-vorstelle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Markterfolg und Geisteshaltung</title>
		<link>http://blog.marktvision.info/60/markterfolg-und-geisteshaltung/</link>
		<comments>http://blog.marktvision.info/60/markterfolg-und-geisteshaltung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 15:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.marktvision.info/?p=60</guid>
		<description><![CDATA[In den letzten Monaten habe ich mich wiederholt “selbst abgewunken”, wenn ich dabei war, einen geplanten Blog-Beitrag zu verfassen. So kam es, dass dieses Blog etwas stiefmütterlich behandelt erscheint. Lassen Sie mich die ganze Geschichte erzählen, denn ich glaube, man &#8230; <a href="http://blog.marktvision.info/60/markterfolg-und-geisteshaltung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten habe ich mich wiederholt “selbst abgewunken”, wenn ich dabei war, einen geplanten Blog-Beitrag zu verfassen. So kam es, dass dieses Blog etwas stiefmütterlich behandelt erscheint.</p>
<p>Lassen Sie mich die ganze Geschichte erzählen, denn ich glaube, man kann daraus eine fruchtbare Lehre ziehen.</p>
<p>Angefangen hat es damit, dass mir mein Internist auf sehr eindringliche Weise &#8220;Einsicht verschreiben&#8221; wollte, ich müsste mehr und eine höhere Dosis von Medikamenten zur Blutdruck-Regulierung einnehmen. </p>
<p>Nun lebe ich seit etwa 50 Jahren sehr “arztfern” und bin damit recht gut gefahren. Ich ernähre mich “vernünftig” (zumindest in dem Maße, wie mir zugängliche Informationen vernünftig erscheinen) und rauche nicht, lebe im allgemeinen mäßig, und meide möglichst alle Arten von Pharmaka. Nun ja, was den Blutdruck betrifft, meinte ich, dass ich meinem Internisten (der nebenbei ein persönlicher Freund ist,) trauen sollte.</p>
<p>Er versichert (andere Ärzte auch) mir seit einigen Jahren recht eindringlich, dass nach &#8220;dem heutigen Stand ärztlicher Kunst&#8221; Blutdruck auf keinen Fall durch die Nahrungswahl reguliert werden könne. Er verschrieb mit x Präparate in Dosis x, ich nahm Dosis x/2; er warnte mich eindringlich, die Verschreibung eigenmächtig abzuändern; ich tat es trotzdem und sagte ihm auch warum. </p>
<p>Zudem nehme ich täglich Vitamine und trank versuchsweise diverse Säfte (“Nahrunsgergänzung”) jeweils über Monate, ohne dass sich je etwas gravierend geändert hätte. Mein Logik dahinter war einfach, dass ich in Gemüse und Obst der Geschäfte in meiner Umgebung einen schleichenden Verlust an Nährstoffen und Anstieg an Produktions-Giftstoffen orten (bzw. vermuten) konnte, was ich ausgleichen wollte.</p>
<p>Wegen der Eindringlichkeit, mit der Herr Doktor mich vor meinem Urlaub &#8220;verarztete&#8221;, beschloss ich, im Urlaub intensive Recherchen zu diesem Thema zu unternehmen, und siehe da, ich wurde rasch fündig: <a href="http://www.dr-schnitzer.de/bluthochdruck-index.html" title="Bluthochdruck-Index  von Dr. Johann Georg Schnitzer">Bluthochdruck-Index  von Dr. Johann Georg Schnitzer</a> (www.dr-schnitzer.de)</p>
<p>Nach ausführlicher Lektüre der Informationen im Web bestellt ich mir sein Buch &#8220;Bluthochdruck heilen&#8221; und las es noch im Urlaub (nach Eintreffen der Post am Vormittag las ich bis spät in die Nacht und war am nächsten Mittag das erste Mal durch.)</p>
<p>Soweit am Ort möglich, stellte ich meine Nahrung nach seinen Empfehlungen sofort um und konnte nach etwas mehr als einer Woche bereits auf jedes Medikament verzichten und hatte Messwerte fast wie im Lehrbuch. </p>
<p>Vielleicht kann der eine oder andere Leser die Gefühle und Emotionen nachempfinden, die ich nach dieser Erfahrung durchmachte (oder sollte ich sagen: die mich durchmachten?). Zu sagen, ich fühle mich verraten und verkauft, im Stich gelassen und hübsch dumm gegängelt, ist wohl nur eine höfliche Umschreibung dessen, was in mir vorging.</p>
<p>Inzwischen bin ich zwei Wochen aus dem Urlaub zurück in meinem täglichen Umfeld und mit meinen täglichen Aufgaben; die Langzeitwirkung der früheren Medikamente dürfte beendet sein. Ich messe täglich zwei Mal Tonus und Puls, nehme immer noch keine Medikamente und führe Buch über die Ergebnisse: Von Tag zu Tag bessere Werte, sie nähern sich denen eines der gesündeste Mensch in seinen besten Jahren.</p>
<p>Dr. Schnitzers Buch und die persönliche Erfahrung brachten mich dazu, dieses Erlebnis mit meinen Erfahrungen im Web zu vergleichen. Für mich war das (hier vorweggenommene) Ergebnis die Einsicht, dass es einfach nicht reicht, hier und da, dann und wann in die Welt hinaus zu rufen, wie man etwas besser angehen könnte.</p>
<p>Hier (Medizin) wie da (Webmarketing) kommt man als Unwissender an und vertraut jenen, die es vermutlich besser wissen. Hier wie da erfährt man von den &#8220;Fachleuten&#8221; in aller Regel, dass die Lösung unseres Problems in einer einzelnen Sache &#8211; hier in einem Pharmakon, einer bestimmten Nahrungsergänzung oder exotischen Fruchtsaft, da in einem eBuch, einer Software oder sonst einem einzigartigen Programm &#8211; liege. </p>
<p>(Im Bereich Webmarketing gibt es wohl viel mehr Pseudo-Fachleute als in der Medizin, und genau so viel &#8220;Glauben an (vermeintliche) Koriphäen&#8221; – aber was nützt es, wenn diese Fachleute system-immanent falsch gebildet sind? Ich will hier nicht die Medziner und das Fachgebiet schlecht reden, aber doch einen Umstand aufzeigen, der bei allen großen Leistungen der Mediziner im Argen liegt. Kennt die Medizin eine Definition für &#8220;Gesundheit&#8221;?)</p>
<p>Hier wie da ist es unumgänglich, für die eigene Bildung zu sorgen und niemals seinen gesunden Hausverstand zu ignorieren. &#8220;Glaube&#8221; ist nur solange gut, wie er die eigenen Fähigkeiten stützt.</p>
<p>Hier wie da ist es dem &#8220;Stand der Technik&#8221; bzw. &#8220;dem Stand der Kunst&#8221; offenbar völlig abhanden gekommen, dass wir es mit Systemen zu tun haben, welche sich im Zusammenwirken einer Unmenge von Komponenten offenbaren. Hier wie da scheint es mir, haben die Koriphäen aufgehört, ihren Hausverstand einzusetzen, seit sie &#8220;im Wissen äsen&#8221;.</p>
<p>Interessanter Weise lehrt uns die Erfahrung, dass es nicht nötig (und oft sogar hinderlich) ist, alle Einzelteile eines System zu erkunden, solange man das System als Ganzes im Auge (und im Verstand) behält.</p>
<p>Das bringt mich zurück zu meiner erkennbaren Blog-Abstinenz: </p>
<p>Ich kam einfach zum Schluss, dass es gar nicht sinnvoll sei, als &#8220;Rufer in der Wüste&#8221; aufzutreten, solange man nicht ein &#8220;Ganzes, Rundes&#8221; anzubieten hat. Die gelegentlichen einzelnen &#8220;mahnenden&#8221; Artikel oder auch solche, die zum Denken einladen, wirken vielleicht genau so, wie die vielen &#8220;frei stehenden Lösungen&#8221; im sogenannten Gesundheitswesen. </p>
<p>Dieser oder jener Saft, dies oder jenes Vitaminpräparat mag phantastische Eigenschaft und gesundheitliche Wirkungen haben, doch meine ich, dass kein noch so exotischer Saft ein Grundübel abstellen (oder ausgleichen) kann, dass z.B. in gesellschaftlicher, verirrter Traditionen seine Wurzel hat. Die einzige wirklich richtige Behebung des Übels liegt im Erkennen dessen, wo die Tradition den &#8220;guten Weg verlassen&#8221; hat, und diese Weichenstellung zu korrigieren. Hausverstand ist dazu unerlässlich.</p>
<p>Dies trifft nach meiner Meinung auf die medizinische Praxis genau so zu, wie auf den Bereich der Vermarktung, und im speziellen jener im Web. Bei der Recherche im Web nach einschlägiger Lektüre bin ich auf eine wirklich wertvolle Websait mit sehr lesenswerten Beiträgen gestoßen. </p>
<p>Sie regen zum Denken an, laden ein, die eigene Haltung kritisch zu betrachten, und führen fast zwangsläufig zur Einsicht, dass die Geisteshaltung ein wesentliches Element des Erfolgs ist: </p>
<p><a href="http://stevepavlina.de/marketing-mit-reinem-gewissen-teil-1" title="Marketing mit reinem Gewissen, Teil 1">Marketing mit reinem Gewissen</a> und<br />
<a href="http://stevepavlina.de/marketing-mit-reinem-gewissen-teil-2" titel="Marketing mit reinem Gewissen, Teil 2">Marketing mit reinem Gewissen, Fortsetzung</a>  (und natürlich eine Menge weitere Artikel in der genannten Webait!)</p>
<p>Ich wünsche jeden Leser, dass er reichen Lohn aus der Lektüre ziehen kann!<br />
Helmut</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.marktvision.info/60/markterfolg-und-geisteshaltung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vermarktung oder Verführung &#8211; ist das die Frage?</title>
		<link>http://blog.marktvision.info/56/vermarktung-oder-verfuhrung-ist-das-die-frage/</link>
		<comments>http://blog.marktvision.info/56/vermarktung-oder-verfuhrung-ist-das-die-frage/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 May 2011 14:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.marktvision.info/?p=56</guid>
		<description><![CDATA[Die allseits empfohlene Methode, Websites, Artikel und Blogbeiträge nach einer &#8220;Schlüsselwort-Recherche&#8221; aufzubauen scheint zwar der logisch richtige Weg zu sein, ist aber andererseits ein Weg, der einen völlig von der &#8220;von Dritten verursachten Wirkung&#8221; abhängig macht, also ein völlig nicht-kreativer &#8230; <a href="http://blog.marktvision.info/56/vermarktung-oder-verfuhrung-ist-das-die-frage/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die allseits empfohlene Methode, Websites, Artikel und Blogbeiträge nach einer &#8220;Schlüsselwort-Recherche&#8221; aufzubauen scheint zwar der logisch richtige Weg zu sein, ist aber andererseits ein Weg, der einen völlig von der &#8220;von Dritten verursachten Wirkung&#8221; abhängig macht, also ein völlig nicht-kreativer Weg. Es ist ein Weg, der im Grunde der Theorie der &#8220;Behavioristen&#8221; entsprang, der zu Folge sich der Mensch immer seiner Umwelt anpasst.</p>
<p>Der Gedanke, dass der Mensch ein kreativer Schöpfer ist, der seine Geisteskraft einsetzt, um die Umwelt seinen Bedürfnissen und Wünschen anzupassen, scheint dieser Lehre völlig fremd und exotisch. Ein wirklich kreativer Weg der Erstellung von Websites und ihrer Bewerbung scheint mir einer zu sein, der die zu bewerbende Sache so darstellt, dass die Darstellung etwas bewirkt, also eine erwünschte Wirkung erzielt &#8211; wobei diese Wirkung meist nicht in erster Linie auf &#8220;sofort kaufen&#8221; abzielt, sondern darauf, Interesse zu finden und eine &#8220;Interessens-Gemeinschaft&#8221; aufzubauen. </p>
<p>Innerhalb einer solchen Gemeinschaft werden die Kaufbereiten rasch kaufen, die anderen früher oder später, wie der Bedarf aufkommt. Aber der Urheber der Sache wird immer Zugriff auf das Kaufpotential dieser Gemeinschaft haben. Die Käufer kommen in der Regel aus eigenen Stücken zum Kaufentschluss, weil sie zuvor urteilsfähig gemacht wurden, und für jeden Beteiligten schaut am Ende ein Gewinn heraus, der Raum für seinen Stolz lässt.</p>
<p>Eine durchaus interessante Mischung dieser beiden fast gegensätzlichen Konzepte findet sich in der modernen &#8220;Verkaufspsychologie des Web&#8221;. Diese rät zu Anwendung eines psychologischen Tricks; wenn jemand nicht auf das Angebot einer ersten Information anspricht, mache man in dem Augenblick, wo die Person diese Information verlassen will, ein einzigartiges Sonderangebot:</p>
<p>Man biete EINMALIG und KUZFRISTIG an, das Gut zu einem Sonderpreis &#8220;nur für Entschlussfähige&#8221; abzugeben, wenn sie JETZT zugreifen &#8230; später würde es diese Chance nie mehr wieder geben. Hier könnte man annehmen, dass es sich um das Gleiche handelt, was ich oben als &#8220;eine Sache so darstellen, dass eine erwünschte Wirkung erzielt wird&#8221; bezeichnet habe.</p>
<p>Doch in Wahrheit ist ein Spiel mit verzerrenden Spiegeln zugleich eine leicht durchschaubare Lüge und rücksichtlose Rattenfängerei. Möglicher Weise sieht der Anbieters keine Lüge, wenn er (meist aufwendige) Vorkehrungen trifft, dass dieses &#8220;einmalige Sonderangebot&#8221; wirklich nur einmalig ist. (In mehr als 90% der von mir getesteten Fälle konnte ich solche &#8220;einmalige Sonderangebote&#8221; bei jedem Besuch aufs Neue bekommen!) Dennoch bleibt es ein Vorspiegelung falsche Tatsachen um eine Reaktion zu stimulieren.</p>
<p>Die eigentliche fundamentale Lüge liegt nämlich ganz wo anders: Wer etwas auf diese Weise anbietet, suggeriert dem Leser, dass nur dieser Anbieter im Besitz von Wissen wäre, das es nur einmal in dieser Welt gäbe und das schon in wenigen Minuten für immer verloren sein könnte &#8230; </p>
<p>Das Leben aber funktioniert so nicht in unserer Welt nicht. Das Grundprinzip des Lebens ist Vielfalt und Reichtum &#8230; NICHTS ist knapp, alles ist überreich vorhanden, wenngleich vielleicht nicht jedem sofort zugänglich. Und &#8220;Geheimnisse&#8221; sind nicht käuflich, weil es sie in Wahrheit nicht gibt.</p>
<p>Wenn sich Reichtum einer Person verschließt, dann ist es nicht die Sache, die sich der Person verschließt, sondern die Person ist gegenüber der Sache verschlossen &#8211; und kein noch so verlockendes &#8220;Sonderangebot&#8221; kann daran etwas ändern. Es kann aber wohl zum Kaufentschluss führen.</p>
<p>Die Händler in Sachen &#8220;Geheimnis&#8221; und &#8220;geheimes Wissen&#8221; sind sich dieser Tatsachen völlig bewusst und nutzen sie schamlos aus. Sie sind sich auch der Tatsache bewusst, dass jene, die auf solch ein Sonderangebot zugreifen, damit mit fast 100% Sicherheit keinen Erfolg haben werden, weil sie schon unzählige andere Sonderangebote erfolglos ergriffen haben; und sie wissen, dass sie bei nächster Gelegenheit wieder ein entsprechend angelegtes Sonderangebot ergreifen werden. </p>
<p>Pawlow hat uns vorgemacht, wie er Hunde &#8220;konditionierte&#8221;, um auf Reize uniform zu reagieren &#8230; und die Verkaufspsychologie hat den zweifelhaften Anspruch, Pawlows Entdeckungen auf den Menschen übertragen zu haben. Was so konditioniert wurde, wird immer wieder uniform reagieren &#8230; es wurde zum willenlosen Objekt gemacht. </p>
<p>Der Händler kann auch dann nicht verlieren, wenn er ein Gut sogar unter Gestehungskosten abgibt, weil dies bei digitalen Produkten so gut wie unmöglich ist. Und er weiß auch (dank &#8220;Psychologie&#8221;), dass der Mensch um ein Vielfaches williger ist, mehr auszugeben als der unmittelbar vorhandene Kaufabschluss ausmacht, sobald der Entschluss einmal gefasst worden ist, die Geldbörse zu zücken. </p>
<p>Es geht dabei gar nicht mehr darum, ein bestimmtes Gut zu erwerben, sondern (weil aufs Glatteis geführt!), darum, es nicht beim Genuss eines einzelnen Sonderangebotes zu lassen. Spaciwo, Gospodin Iwan P. Pawlow! </p>
<p>So ein Händler wiegt den Käufer absichtlich im Glauben, eine ganz seltene und besonders gute Gelegenheit ergriffen zu haben. Dass sich die vor dem Kauf gehegte Hoffung aber je erfüllen würde, ist so gut ausgeschlossen. Der &#8220;Schnäppchenjäger&#8221; sammelt seine &#8220;Beute&#8221; als Dateiballast auf seinen Festplatten, und suhlt sich in einem tragischen Irrtum:</p>
<p>Er scheint zu glauben, dass es darauf ankomme, &#8220;Wissen&#8221; zu besitzen (und sei es bloß in Form eines digitalen Produktes), um Erfolg zu haben. Es scheint ihm völlig fremd zu sein, dass alles Wissen nur so viel Nutzen hat, wie es sachgerecht angewandt wird. Doch dazu, sich wirklich intensiv mit der Materie auseinander zu setzen, um sie anzuwenden und aus der Anwendung Nutzen zu ziehen, kommt es gar nicht in den meisten Fällen. Am Rande sei angemerkt, dass dies ein Produkt dessen ist, was wir großspurig als &#8220;Schulbildung&#8221; bezeichnen.</p>
<p>Fazit des Ganzen: Der Händler erzielt Umsatz, der Käufer freut sich vorübergehend, ein Schnäppchen ergattert zu haben und wiegt sich weiter im trügerischen Glauben, sich den Erfolg gekauft zu haben. Das digitale Produkt wird in Kürze vergessen worden sein, und dieselbe Person wird bei nächster Gelegenheit auf den gleichen Trick in gleicher Weise reagieren. </p>
<p>Dies ist die von Händlern, die auf Konditionierung bauen und in der beschriebenen Art operieren, erwünschte Wirkung. Irgendwann wird die so aufs Glatteis geführte Person aufzuwachen und neues Wissen erkennen: Sie &#8220;weiß&#8221; nun, dass &#8220;alle Anbieter im Web auf Betrug aus sind&#8221;, und dass &#8220;Webgeschäfte immer zum Schaden der Käufer&#8221; ausgehen.</p>
<p>Natürlich kann nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein, aber das sind die logischen Konsequenzen eine &#8220;Vermarktungsphilosophie&#8221;, für die Ethos ein exotisches Fremdwort ist.</p>
<p>Helmut W. Karl<br />
© 2011</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.marktvision.info/56/vermarktung-oder-verfuhrung-ist-das-die-frage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SEO-Optimierung ins Aus</title>
		<link>http://blog.marktvision.info/51/seo-optimierung-ins-aus/</link>
		<comments>http://blog.marktvision.info/51/seo-optimierung-ins-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 16:37:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.marktvision.info/?p=51</guid>
		<description><![CDATA[Wer sich in den letzten Jahren verführen ließ, eine der vielgepriesenen automatisierten &#8220;SEO&#8221;-Applikationen zu kaufen und einzusetzen, wird in den letzen Wochen eine herbe Enttäuschung erlebt haben: Google hat mit seiner jüngsten Algorithmus-Revision die meisten dieser &#8220;Web-Spammer&#8221; aus dem Index &#8230; <a href="http://blog.marktvision.info/51/seo-optimierung-ins-aus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich in den letzten Jahren verführen ließ, eine der vielgepriesenen automatisierten &#8220;SEO&#8221;-Applikationen zu kaufen und einzusetzen, wird in den letzen Wochen eine herbe Enttäuschung erlebt haben: </p>
<p>Google hat mit seiner jüngsten Algorithmus-Revision die meisten dieser &#8220;Web-Spammer&#8221; aus dem Index verbannt. All die eingesetzte Mühe, Zeit, Energie und auch das Geld sind verloren. </p>
<p>Nun könnte man über Googles Unfairness lamentieren, dass mit deren einsamen Beschluss und ihrer Selbstherrlichkeit der Einsatz von Tausenden redlich bemühten &#8220;neuen Unternehmern&#8221; zu Nichte gemacht wurde. </p>
<p>Man braucht in diesem Zusammenhang aber gar nicht in Frage zu stellen, ob die Bestrebung der betroffenen Unternehmer redlich war oder nicht &#8230; für den, der das Grundprinzip des Web verstanden hat, ist das völlig irrelevant. Für den lautet die Frage nämlich eindeutig: </p>
<p>War das Ergebnis des Einsatzes dieser Unternehmer ein Beitrag zur Steigerung der allgemeinen Nützlichkeit, zum allgemeinen Wert des Internet? </p>
<p>Die Antwort auf diese Frage wird in der ganz eindeutigen Mehrheit der betroffenen Websites eine zweifelsfreies Nein sein. Was aber nicht unbedingt heißen muss, dass dieses Nein den beworbenen Websites gilt! Sicher aber gilt es den von den &#8220;Geheim-Anwendungen&#8221; generierten Schein-Informationen. </p>
<p>Daraus lässt sich ganz eindeutig eine neue Regel ableiten, die letztlich gar nicht so neu ist, die nur noch nicht so klar ausgesprochen worden ist: </p>
<ul>
<li>Wenn eine Website kein Beitrag von allgemeinem Nutzen ist, dann darf sie nicht unter den ersten X Suchergebnissen ernst zu nehmender allgemeiner Suchmaschinen aufscheinen. </li>
</ul>
<p>Suchmaschinen dürfen nicht zum Steigbügelhalter für skrupellose Geschäftemacher werden, die in erster Linie ihren Profit ohne Bedacht auf den allgemeinen Wert der im Web bereit gestellten Informationen maximieren wollen.</p>
<p>Natürlich heißt das nicht, dass Suchmaschinen sich zum Zensor und zur zentralen Autorität in Fragen des Wertes aufspielen dürfen. Es heißt aber doch, dass sie eine recht konkrete Verantwortung gegenüber ihren Nutzern haben, die darauf hinaus läuft, dass sie diesen Nutzern einen Wert bieten müssen. </p>
<p>Webunternehmer haben auch unter dieser neuen Regel alle Möglichkeiten, in geeigneter Weise redlich erstklassige Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen zu erzielen. Sie haben es aber nicht mehr so leicht, Suchmaschinen für eigennützige Zwecke zu &#8220;dominieren&#8221; &#8211; ein hässlicher, aber in der &#8220;Szene&#8221; recht häufig benutzter Begriff! &#8211; und das ist gut so.</p>
<p>Den Beweis für diese Behauptung mag man für die Website dieses Artikels sehen: Sucht man beispielsweise den Begriff &#8220;Marktvision&#8221;, dann findet man diese noch sehr junge Website (zum Zeitpunkt dieses Eintrags gerade mal 3 Monate alt) &#8230;</p>
<ul>
<li>bei Google an Platz 3 und 4 von knapp 7000 Ergebnissen</li>
<li>bei Yahoo an Platz 2,3 und 7 bei ca 1500 Ergebnissen,</li>
<li>bei Bing an Platz 2,3, und 4 bei knapp 1500 Ergebnissen und</li>
<li>bei Altavista an Platz 1 und 2 bei knapp 600 Ergebnissen., und selbst</li>
<li>web.de immer noch an Platz 4 bei knapp 400 Ergebnissen.</li>
</ul>
<p>Nun ist durchaus klar, dass &#8220;Marktvision&#8221; nicht gerade ein viel benutzter Suchbegriff ist, er zeigt aber, dass die Prinzipien, die hier vertreten werden, von den Suchmaschinen durchaus honoriert werden: Diese Website ist darauf ausgelegt, den einschlägig Suchenden einen greifbaren Mehrwert zu bieten &#8211; das wird auch von den algorithmisch gesteuerten Suchmaschinen erkannt und vor allem deshalb mit einer guten Platzierung honoriert, weil sie absolut nichts unternimmt, um die gute Platzierung zu &#8220;erschleichen&#8221; oder zu &#8220;erschwindeln&#8221;.</p>
<p>Das Thema ist vielseitig und vielschichtig, und kann gewiss nicht in einem einzelnen Blogbeitrag abgehandelt werden &#8230; das soll auch gar nicht suggeriert werden. Was aber schon vermittelt werden will ist dies: Es lohnt sich auf jeden Fall, die hier dargelegten Prinzipien zu studieren und anzuwenden, </p>
<p>Man kann mit einem so weit gefassten Suchbegriff eine gute Position erringen, nur muss man halt auf anderen Wegen dafür sorgen, dass dieser Suchbegriff auch in &#8220;das Bewusstsein&#8221; einer breiten Masse dringt, die ihn in der Folge benützt, um herauszufinden was sich dahinter verbirgt. </p>
<p>Es ist nicht so schwierig, wie manche Gurus ihrem Klientel weis machen wollen. Das &#8220;müssen sie tun&#8221;, denn nur so ziehen die Argumente für ihre Lösung. Wohin solche Lösungen aber führen, hat uns Google mit den jüngsten Algo-Änderungen nur zu deutlich vor Augen geführt!</p>
<p>Helmut W. Karl<br />
&copy; 2011 </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.marktvision.info/51/seo-optimierung-ins-aus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn SEO zur Falle wird</title>
		<link>http://blog.marktvision.info/46/wenn-seo-zur-falle-wird/</link>
		<comments>http://blog.marktvision.info/46/wenn-seo-zur-falle-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 13:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Betrifft: Marktvision]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.marktvision.info/?p=46</guid>
		<description><![CDATA[Wer sich in den letzten Jahren verführen ließ, eine der vielgepriesenen automatisierten “SEO”-Applikationen zu kaufen und einzusetzen, wird in den letzten Wochen eine herbe Enttäuschung erlebt haben: Google hat mit seiner jüngsten Algorithmus-Revision den größten Teil dieses “Web-Spam” aus dem &#8230; <a href="http://blog.marktvision.info/46/wenn-seo-zur-falle-wird/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich in den letzten Jahren verführen ließ, eine der vielgepriesenen automatisierten “SEO”-Applikationen zu kaufen und einzusetzen, wird in den letzten Wochen eine herbe Enttäuschung erlebt haben: </p>
<p>Google hat mit seiner jüngsten Algorithmus-Revision den größten Teil dieses “Web-Spam” aus dem Index verbannt.<br />
All die eingesetzte Mühe, Zeit, Energie und auch das Geld sind verloren.</p>
<p>Nun könnte man über die Unfairness lamentieren, dass Google mit seinem einsamen Beschluss und seiner Selbstherrlichkeit der Einsatz von Tausenden redlich bemühten “neuen Unternehmern” zu Nichte gemacht wurde.<br />
Man braucht in diesem Zusammenhang nicht in Frage zu stellen, ob die Bestrebung der betroffenen Unternehmer redlich war oder nicht &#8230; wir können getrost annehmen, dass die meisten redliche Absichten hatte.<br />
Und für den, der das Grundprinzip des Web verstanden hat, ist das völlig irrelevant, denn für ihn lautet die Frage eindeutig:<br />
War das Ergebnis ihrs Einsatzes ein Beitrag zur Steigerung der allgemeinen Nützlichkeit, zum allgemeinen Wert des Internet?<br />
Die Antwort auf diese Frage wird in der ganz eindeutigen Mehrheit der betroffenen Websites ein zweifelsfreies Nein sein. Das muss nicht so ausgelegt werden, dass die Website des „neuen Unternehmers“ wertlos sei, denn gemeint ist, dass das, was ihnen als „SEO“ angedreht wurde, etwas Wertloses produzierte.</p>
<p>Daraus lässt sich ganz eindeutig eine neue Regel ableiten, die letztlich gar nicht so neu ist, die nur noch nicht so klar in die Köpfe der „neuen Unternehmer“ eingedrungen ist:<br />
Wenn eine Website kein Beitrag von allgemeinem Nutzen ist, dann darf sie keinen Spitzenplatz in den Suchergebnissen ernst zu nehmender allgemeiner Suchmaschinen einnehmen. </p>
<p>Suchmaschinen dürfen nicht zum Steigbügelhalter für skrupellose Geschäftemacher werden, die in erster Linie ihren Profit ohne Bedacht auf den allgemeinen Wert der im Web bereit gestellten Informationen maximieren wollen.</p>
<p>Natürlich heißt das nicht, dass Suchmaschinen sich zum Zensor und zur zentralen Autorität in Fragen des Wertes aufspielen dürfen. Es heißt aber doch, dass sie eine recht konkrete Verantwortung gegenüber ihren Nutzern haben, die darauf hinaus läuft, dass sie diesen Nutzern einen Wert bieten müssen. </p>
<p>Webunternehmer haben auch unter dieser neuen Regel alle Möglichkeiten, in geeigneter Weise redlich erstklassige Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen zu erzielen.<br />
Was eindeutig schwieriger geworden ist, wurde gerne als „die Suchmaschinen  dominieren” bezeichnet, und meinte in aller Regel: für eigennützige Zwecke. Das das nicht mehr so leicht ist, ist gut so.<br />
Dass man für eine Website immer noch gute Positionen erzielen kann, mag man an der Website dieses Artikels sehen: Sucht man beispielsweise den Begriff “Marktvision”, dann findet man diese noch sehr junge Website (zum Zeitpunkt dieses Eintrags gerade mal 3 Monate alt) &#8230;</p>
<p>bei Google an Platz 3 und 4 von knapp 7000 Ergebnissen, bei Yahoo an Platz 2,3 und 7 bei ca. 1500 Ergebnissen, bei Bing an Platz 2,3, und 4 bei knapp 1500 Ergebnissen und bei Altavista an Platz 1 und 2 bei knapp 600 Ergebnissen. Selbst bei web.de scheint sie immer noch an Platz 4 bei knapp 400 Ergebnissen auf. (Werte am Tag der Publikation.)</p>
<p>Nun ist durchaus klar, dass “Marktvision” nicht gerade ein viel benutzter Suchbegriff ist, er zeigt aber, dass die Prinzipien, die hier vertreten werden, von den Suchmaschinen durchaus honoriert werden:<br />
Diese Website ist darauf ausgelegt, den einschlägig Suchenden einen greifbaren Mehrwert zu bieten &#8211; das wird auch von den algorithmisch gesteuerten Suchmaschinen erkannt und vor allem deshalb mit einer guten Platzierung honoriert, weil sie absolut nichts unternimmt, um die gute Platzierung zu “erschleichen” oder zu “erschwindeln”.</p>
<p>Das Thema ist vielseitig und vielschichtig, und kann gewiss nicht in einem einzelnen Blogbeitrag abgehandelt werden &#8230; das soll auch gar nicht suggeriert werden. Was aber tatsächlich vermittelt werden will, ist dies:<br />
Es lohnt sich auf jeden Fall, die hier dargelegten Prinzipien zu studieren und anzuwenden!</p>
<p>Man kann mit einem so weit gefassten Suchbegriff eine gute Position erringen. Man muss eben auf anderen Wegen dafür sorgen, dass dieser Suchbegriff auch in “das Bewusstsein” einer breiten Masse dringt, die ihn in der Folge benützt, um herauszufinden was sich dahinter verbirgt.<br />
Es ist nicht so schwierig, wie manche Gurus ihrem Klientel weis machen wollen &#8211; denn diese Einsicht entkleidet ihre Lösung der Argumente. Wohin die Lösungen mancher Gurus führen, hat uns Google ja mit der jüngsten Algo-Änderung ganz deutlich vor Augen geführt!</p>
<p>Copyright 2011 &copy; Helmut W. Karl</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.marktvision.info/46/wenn-seo-zur-falle-wird/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Internet verkaufen?</title>
		<link>http://blog.marktvision.info/42/im-internet-verkaufen/</link>
		<comments>http://blog.marktvision.info/42/im-internet-verkaufen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 10:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marktvision.info/blog/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Oft wundere ich mich, was Leute bewegt, die Werbebriefe der alten Schule verfassen und als &#8220;Postwurfsendung&#8221; über diverse Internetkanäle verbreiten. Der erste Gedanke, der mir dabei durch den Kopf geht, ist ein &#8220;Film&#8221;, wie ich den Urheber solcher Werbesendungen &#8211; &#8230; <a href="http://blog.marktvision.info/42/im-internet-verkaufen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft wundere ich mich, was Leute bewegt, die Werbebriefe der alten Schule verfassen und als &#8220;Postwurfsendung&#8221; über diverse Internetkanäle verbreiten. Der erste Gedanke, der mir dabei durch den Kopf geht, ist ein &#8220;Film&#8221;, wie ich den Urheber solcher Werbesendungen &#8211; oder Websites &#8211; in seinem Heim sitzen sehe: </p>
<p>Diese Person hat gerade dem Hausbriefkasten seinen Inhalt des Tages entnommen und setzt sich hin, um jedes Werbestück aufmerksam durchzublättern in der Hoffnung, ein Angebot zu finden, das genau zur rechten Zeit kommt und ihr das Gefühl vermittelt, ein ganz seltener Glückspilz zu sein: Ein ganz großartiges Schnäppchen ergattert!</p>
<p>Oder sie sitzt gemütlich auf der Couch vor dem Fernseher, auf dem gerade ein Film wegen ein paar Werbeeinschaltungen unterbrochen wird, was sie natürlich sofort alarmiert, sie sich aufrichtet und ganz konzentriert darauf achtet, was das Fernsehen jetzt zu bieten hat. (Zu dumm auch, kein eBuch dabei!)</p>
<p>Szenenwechsel &#8230; die Person geht zum Computer und startet ihren Mailclient, um ein paar Nachrichten zu verschicken. Doch zuerst sieht sie sich veranlasst, die vielleicht 50 oder 60 Werbemails von unbekannten Absendern aufmerksam durchzulesen, weil ja doch ein verlockendes Angebot dabei sein könnte. Nach einer Stunde oder so ist es endlich so weit, sie kann sich der eigenen Post widmen &#8230; ob sie denn jetzt noch weiß, was sie wem hatte schreiben wollen?<br />
Gedankensprung &#8230;</p>
<p>Die Urheber solch unverlangter Werbesendungen müssen in etwa solche Gewohnheiten haben. Wie sonst wäre es denkbar für sie, auch nur eine Sekunde daran glauben, dass sie mit einer Werbebotschaft im Internet verkaufen könnten? Dass auch nur von einem einzigen Internetnutzer ihre Werbebotschaft beachten und lesen würde? </p>
<p>Es muss ihnen völlig entgangen sein, dass buchstäblich jedes Anwendungsprogramm für das Internet mit Vorkehrungen gegen Werbung &#8220;bewaffnet&#8221; werden kann. </p>
<p>Es muss ihnen auch völlig entgangen sein, dass auch Suchmaschinen kaum mehr bloße Werbebotschaften liefern. Werbebotschaften haben heute einen Ruf, der fast unterhalb dessen öffentlicher Entblößung liegt.</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles, was mir durch den Kopf geht. Wir alle wissen ja, dass Wirtschaft ohne Werbung nicht funktionieren kann. Doch wenn Werbung vor 50 Jahren noch nach der alten Schule funktionieren konnte, so hat sie doch ihren Charakter mit den Aufkommen der elektronischen Medien (Radio und Fernsehen) schon sehr stark, und mit dem digitalen Medium (Internet) ganz gewaltig geändert. </p>
<p>Was sich aber nicht geändert hat, ist die Tatsache, dass jedes Geschäft zahlende Kunden braucht, die ihren Bedarf an Gütern oder Leistungen stillen wollen. Und diese Menschen muss man erreichen, will man mit einem Geschäft überleben. Dabei ist es egal, ob das Geschäft in der realen oder in der virtuellen Welt &#8211; also online &#8211; betrieben wird. </p>
<p>Werbung muss sein &#8211; kann man aber Aktivitäten, die den tatsächlichen Gegebenheiten nicht Rechnung tragen und den erklärten Willen der Nutzer (ausgedrückt durch Installation von Schutzsoftware) missachten, als Werbung ansehen? </p>
<p>Wer nach altem Muster und ohne fundierte Kenntnis der aktuellen Gegebenheiten im Internet Werbung treibt, ist in meinen Augen jemand, der leeres Stroh drischt und darauf hofft, dass auf wunderbare Weise doch reiches Dreschgut herauskommt.</p>
<p>Was tut denn der durchschnittliche Internetnutzer mit den Suchmaschinen? </p>
<p>Da kommt zum Beispiel eine Frage auf &#8211; vielleicht: &#8220;<em>Was tu ich gegen meine akute Magenverstimmung?</em>&#8221; Und das wird zum Suchbegriff, der (hoffentlich!) einschlägige Ergebnisse liefert und das brennende Problem beseitigen hilft. </p>
<p>Der Nutzer will jetzt NICHT ein Angebot, wie man wegen dringender geschäftlicher Sorgen eine Magenverstimmungen (durch Erwerb und Studium eines eBuchs) tunlichst vermeidet, sondern eine konkrete Information, was gegen die vorliegende Magenverstimmung unternommen werden kann. </p>
<p>In dieser Frage-Antwort-Folge liegt die Stärke des Internet und jeder, der durch sogenannte &#8220;Suchmaschinenoptimierung&#8221; irgend eine Verkaufsbotschaft &#8220;einschmuggelt&#8221;, hat nach meinem Dafürhalten die Stärke des Internet nicht erfasst, sondern ist kurzsichtig wie das Kaninchen auf die Schlange auf den unmittelbaren &#8220;Gewinn&#8221; fixiert (der in aller Regel nie eintritt!).</p>
<p>Der Unternehmer mit Verständnis der neuen Regeln, die das Internet der Werbewirtschaft stellt, wird also eine nützliche, brauchbare Antwort auf konkrete Fragen liefern UND kann &#8211; mit Fingerspitzengefühl &#8211; zum Beispiel anbieten, regelmäßig nützliche Gesundheitsinformationen zu liefern. Geschieht dies auf akzeptable Weise, dann hat er einen neuen interessierten Kontakt gewonnen, der in der Regel anderweitig um die 100 bis 250 Euro kostet, und an den er auf lange Sicht wiederholt etwas im Internet verkaufen kann.</p>
<p>Helmut W. Karl<br />
&copy; 2011</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.marktvision.info/42/im-internet-verkaufen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Neuste für online-Marketer</title>
		<link>http://blog.marktvision.info/36/das-neuste-fur-online-marketer/</link>
		<comments>http://blog.marktvision.info/36/das-neuste-fur-online-marketer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 17:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.marktvision.info/blog/?p=36</guid>
		<description><![CDATA[Wer sich verleiten lässt, mit "geheimen Tricks" die Suchmaschinen zu Gunsten seiner Website zu überlisten, beginnt mit Sicherheit einen teuren verlustreichen Weg zum letztendlichen Versagen. Erfolge werden auf allen Gebieten nur von Leuten erzielt, welche die Methoden und Techniken ihres Geschäftes beherrschen. Für den online-Marketer heißt dies, das Handwerk der online-Promotion von Grund auf zu erlernen, zu üben und zur Perfektion zu entwickeln, und um alle Tricks einen weiten Bogen zu machen.  <a href="http://blog.marktvision.info/36/das-neuste-fur-online-marketer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Neuste für online-Marketer &#8230;</strong></p>
<p>Falls Sie schon etwas länger als zwei Jahre mit online-Marketing befasst sind, dann wird Ihnen sicher nicht ein ganz bestimmter Trend entgangen sein:</p>
<p>Immer wieder gibt es ein &#8220;ganz sicheres System&#8221;, um Besucher, &#8220;kostenlosen Verkehr&#8221; oder &#8220;free traffic&#8221; in unsere Websites zu bringen. Diese neuen System sind für fast jeden Preis zwischen 19,95 und 199,95 pro Monat zu haben, und werden immer sehr nuancenreich angeboten.</p>
<p>Was alle diese Kaufangebote gemeinsam haben, ist rasch aufgezählt:</p>
<ul>
<li>Das Angebot ist so gut formuliert, dass man dumm sein müsste, nicht jetzt zuzugreifen, weil es ja in Kürze vergriffen sein wird.</li>
<li>Es kommt angeblich zu einem Preis, der nur ein Bruchteil dessen ausmacht, was der Käufer durch seine Anwendung gewinnen wird.</li>
<li>Es kommt von jemanden, der erzählt, er wäre unlängst noch komplett pleite gewesen, hätte dann aber durch harte, zielstrebige und verbissene Arbeit ein System gefunden, das ihn zum Millionär machte.</li>
<li>Und es kommt von einer Person, die nur grenzenlos verächtlich über die &#8220;Gurus&#8221; sprechen (schreiben) kann, die sich an den armen online-Marketern bereichern und ihnen Schrott verkaufen, aber &#8230;</li>
<li>dem Himmel sei Dank, man hat jetzt einen Anbieter gefunden, der als wahrer Philanthrop nur das Wohl seiner (künftigen) Kunden im Sinn hat, und sein System nur an eine ausgewählte Klientel verkaufen wird.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie in dieser Aufzählung ein bisschen Spott orteten, dann liegen Sie bestimmt nicht ganz falsch. Denn wer &#8220;den Markt&#8221; schon etwas längere Zeit beoachtet hat, dem wird auch aufgefallen sein, dass solche Systeme immer dann massiv angeboten werden, nachdem sie ihre Erfinder (oder Plagiatoren) angeblich reich gemacht haben  &#8211; und nun, da sie ausgedient haben, sich noch recht profitabel vermarkten lassen. </p>
<p><em>Einschub: Weil hier ja im Grunde auch vom vernünftigen Gebrauch des Verstandes die Rede ist, darf auch ein Hinweis auf die körperliche Gesundheit gestattet sein: <a href="http://www.gesundwerden.at/buecher.html">Das grundlegende Buch der Naturheilkunde!</a></em></p>
<p>Also &#8230; ein Schelm, wer dabei denkt, dass solche Angebote in der Regel dann kommen, wenn die Suchmaschinen &#8211; zumindest Google &#8211; bereits Vorkehrungen getroffen haben, um sich und seine Kunden vor &#8220;systemischen Missbrauch&#8221; zu schützen. </p>
<p>Damit will ich sagen, dass findige Marketer durchaus Methoden entdeckt oder erarbeitet haben könnten, die überdurchschnittliche Ergebnisse erzielten &#8211; aber eben nur solange, bis Google den Trick erkennt und Maßnahmen zur Sicherung realer Suchergebnisse trifft. Andere Suchmaschinen haben auch von Google gelernt!</p>
<p>Was man daraus lernen könnte, und was jeder Netzwerker seinen &#8220;Junior-Partner&#8221; frühzeitig klar machen sollte: </p>
<ul>
<li>Tricks mit Suchmaschinen sind kurzlebig;</li>
<li>Kein System, das Suchmaschinen zugunsten bestimmter Anbieter überlisten kann, wird je auf Dauer wirksam sein.</li>
<li>Jeder Versuch, mit solch schrägen Systemen Erfolge zu erzielen, führt unweigerlich früher oder später zur Frustration und zum (Irr-)Glauben, dass online-Marketing besonders schwierig sei.</li>
<li>Jeder solche Versuch lenkt auch ganz sicher davon ab, sich &#8220;redlich&#8221; eine Marktposition zu schaffen, was nicht nur möglich, sondern auf Dauer der einzig vernünftige Weg zum Erfolg ist.</li>
<li>wenn du im Web vermarkten willst, dann lern&#8217; dein Handwerk von Grund auf! Es gibt keinen Beruf, der in kürzerer Zeit erlernt werden kann!</li>
</ul>
<p><a href="http://www.gratistraining.com">Gratistraining hilft beim Selbständig-Machen</a>, indem es das wirklich grundlegende Handwerkszeug des online-Marketers vermittelt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.marktvision.info/36/das-neuste-fur-online-marketer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

