Das liebe Geld …

Als ich kürzlich meine Mailarchive der beantworteten Fragen durchforstete, fiel mir ein Thema dramatisch auf; es drängte sich mir geradezu auf, es sprang mich an:

Eine sehr deutliche Mehrheit aller Mails von Teilnehmern, Fragen von Dritten und Meinungsäußerungen zu Themen, die ich in Trainings aufgegriffen hatten, betrafen das Geld.

Klar, natürlich errichtet man ein Geschäft im Web auch (und vor allem), um Geld zu verdienen! Was sollte daran überraschend sein? Was sich mir fast als Kuriosum offenbarte, war, dass die meisten um’s Geld-Verdienen Besorgten dieses mit einer Art „Tunnelblick“ zu betrachten scheinen:

So als gäbe es nur einen Weg zum Geld-Verdienen, welcher durch die Wände und das Gewölbe des Tunnels, durch den sie schauen, ganz fest begrenzt sei. Ich schlage eine andere, vielleicht für viele Betroffene neue und überraschende Sicht vor.

Beginnen will ich einfach damit, den Blick auf Leute zu richten, die gewisser Maßen aus Gewohnheit Geld verdienen. Mir scheint ein markantes Kennzeichen dieser Menschen zu sein, dass sie einerseits nie aus nur einer „Quelle trinken“, andererseits, dass sie „Geld verdienen“ nie als Ihre Hauptbeschäftigung, als ihr primäres Ziel betrachten. Nicht so jene neuen Webunternehmer, deren Äußerungen mich zu diesem Beitrag ermunterte.

Und die „Quelle“ brachte mich wieder zum Bild der Natur als Vorbild, wie ich es für den „virtuellen Markt“ (http://www.marktvision.info/vision_virtueller_markt.html) in dieser Website gezeichnet habe.

Betrachten wir das Wesentliche dieses Bildes:

Der Wasserkreislauf existiert NUR, weil es Niederschlag in sehr großen Gebieten (auf gigantischen Flächen) gibt, wo die Topografie (also die Oberflächenstruktur) es ermöglicht, dass im Grunde winzige Niederschlags-Mengen (z.B. der Morgentau) zusammen fließen und sich zu kleinen Gerinnen, Bächen, Flüssen und Strömen sammeln. (Ich lasse hier mal bewusst das tiefe Grundwasser außer Acht, doch auch dieses lässt bei näherem Hinschauen ähnliche Charakteristiken erkennen.)

Erst wenn diese kleinen Sickermengen sich zu fließendem Wasser gesammelt haben, entstehen Effekte, an denen der Gehalt an (Bewegungs-) Energie erkennbar wird – doch die Potenz zu dieser Eigenschaft liegt schon im kleinsten Wassertropfen, auch wenn man dessen nicht gewahr wird.

Worin zeigt sich die im fließenden Wasser enthaltene Energie? Zuerst wohl darin, dass es sich ein Fließbett gräbt – und dies über die gesamte Strecke seiner Wanderung. Das „Geschiebe“ in großen Flüssen wie etwa Rhein oder Donau bewegt täglich Tausende Tonnen von Gestein! Einige andere offensichtlichen Anzeichen und Nutzanwendungen dieses Energiegehaltes lesen Sie bitte im oben zitierten Beitrag nach.

Was hat dies mit unserem Thema Geld zu tun?

Nun … zuerst einmal darin, dass wir gewöhnlich, das heißt alltäglich, dieses Prinzip vertikal gespiegelt vor uns haben. (Warum dies so ist, würde sicher ein halbes Buch füllen und vielleicht eine Revolution auslösen, wären sich die Menschen dieser Dinge voll bewusst!)

Wir „verdienen“ Geld an einer einzigen „Quelle“ – gewöhnlich unsere Arbeitsstelle, in der wir Wissen, Energie und Lebenszeit gegen Geld tauschen. Doch die Summe Geldes, die wir hier „gewinnen“, fließt gewisser Maßen „stromaufwärts“ und „versickert“ in zahlreichen kleinen und kleinsten „Strömungskanälen“ – neben natürlich auch größeren „Senken“ oder „Sickergruben“, wie etwa Steuer oder Versicherungen. Und nur ein ziemlich kleiner Teil bleibt uns übrig, um unsere eigene Energie wieder aufzufüllen, die wir im Prozess des „Geld-Verdienens“ aufgewendet, also „ausgegeben“ haben.

Offenbar haben wir dieses Schema durch Erziehung und täglicher Praxis so sehr verinnerlicht, dass wir auch im selbständigen Gelderwerb keine Alternative sehen. Wie anders wird es einsichtig, dass sich ein angehender Webunternehmer ein Geschäft aufbaut, in dem er nur aus einer Quelle schöpft?

Wie oft sehe ich angehende Unternehmer, die sich ein online-Shop errichten (lassen), in dem ein paar Güter, zwar mit „100% Gewinn“, aber aus Sicht des eigenen Lebensbedarfs doch kaum mehr als ein paar Tautropfen am Morgen sein können!

Menschen, die gewohnheitsmäßig (viel) Geld verdienen, agieren aber meist – bewusst oder nicht – nach dem Vorbild der Natur:

Sie sorgen dafür, dass in vielen „kleinen Rinnsalen“ kleine Mengen Geldes fließen, welche sie kanalisieren, um starke Strömungen zu schaffen, die durch die zweifellos im Geld mitgeführte Energie große Wirkungen erzielen. Sie nützen gewisser Maßen den sowieso vorhandenen Niederschlag und sorgen durch Gestaltung einer geeigneten Topgrafie dafür, dass es sich in „Flussbetten“ sammelt.

Ihr „cash-flow“ (d.h. für den nicht des Englischen Mächtigen das „Fließen des Geldes“, allerdings hier nicht in der kaufmännischen Definition,) folgt eindeutig dem Vorbild des natürlichen Wasser-Kreislaufs. So bricht keine Katastrophe über sie herein, sollten mal einige oder gar eine größere Anzahl von Quellen „versiegen“. Solch ein „Unglück“ ist für diese Menschen nur Anlass, für Reparaturen zu sorgen oder für die Erschließung neuer Quellen.

Wie aber ergeht es dem Unternehmer, der sein Geschäft nach dem Schema des „Arbeitnehmers“ errichtet? Er hat gewöhnlich EINE Quelle, über die er nur in geringem Maß die volle Verfügungsgewalt hat. Passiert hier etwas Unvorhergesehenes, dann kommt sein Unternehmen sehr schnell in einen Notstand – es verdurstet allzu leicht.

Gewiss gibt es in diesem Bereich noch eine ansehnliche Menge weiterer Betrachtungen – ich denke, ich werde in weiteren Beiträgen solche zur Diskussion stellen. Doch für heute meine ich, soll es genug sein, um Menschen, die sich „verzweifelt“ dem Geld-Verdienen verschrieben haben, durch nachvollziehbare Bilder zu neuen Betrachtungen zu animieren.

Gerne diskutiere ich mit Ihnen darüber in unserem Forum, http://forum.marketcentral.at – falls Sie sich dort neu einschreiben, beachten Sie bitte unbedingt den Beitrag „WICHTIG! Ehrliche Nutzer bitte lesen!“ (http://forum.marketcentral.at/viewtopic.php?f=27&t=1129)

Ich wünsche jedem Leser Erfolg, aufregende neue eigene Visionen und
alles Liebe,
Helmut W. Karl

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